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Intermittierendes Fasten - Was bedeutet das?

Was ist intermittierendes Fasten?

Intermittierendes Fasten

Intermittierend bedeutet so viel wie „aussetzen“ oder „unterbrechen“. Es bezieht sich auf den Zyklus indem gegessen oder gefastet wird. Je nach Alltag und Wohlbefinden sollte zwischen 16 und 24 Stunden auf Nahrung verzichten werden. Hier können Sie selbst wählen, welche Form des Fastens Sie in ihren Alltag integrieren möchten. Wichtig ist nur, dass der Fastenzeitraum nicht unterbrochen wird. 

Das intermittierende Fasten hat den Ursprung in früheren Zeiten (Steinzeit, Paläolithikum). Die Nahrung war nicht zu jeder Zeit zugänglich und erforderte durch Jagen oder Sammeln eine körperliche Anstrengung. Das vorübergehende Ausbleiben der Nahrungsaufnahme machte die Menschen robuster und resistenter. Über eine gewisse Zeit hinweg nichts zu essen bedeutet auch in gewisser Weise eine Entlastung für den Körper, da er sich in diesem Zeitraum nicht mit der Nahrungsverdauung beschäftigen muss.

Auf den ersten Blick löst bei vielen von uns der Gedanke für eine gewisse Zeit nichts zu essen Stress aus. Auch für unseren Körper ist es in der Tat eine kleine Form von Stress oder Irritation. Genau das kann uns aber gut tun.

Vergleichen wir es mit Sport: der Reiz, oder auch milde Stress den wir unserem Körper geben, führt zu einem positiven Resultat. Muskulatur wird aufgebaut, der Körper wird widerstandsfähiger und leistungsfähiger. So auch geht es unserem Körper beim Verzicht der Nahrungsaufnahme für einen gewissen Zeitraum.

 

Formen des intermittierenden Fastens

16 Stunden fasten & 8 Stunden essen (16/8)
20 Stunden fasten & 4 Stunden essen (20/4)

Für Einsteiger sowie Fitnessorientierte Menschen ist der 16/8 Rhythmus geeignet. Es wird auch das „Leangains-Prinzip“ genannt. Es wurde für Fitness und Krafttraining optimiert, denn in diesem Rhythmus erzielen Sie die besten Erfolge um fettfreie (definierte) Muskelmasse aufzubauen.

Möchten Sie primär Gewicht reduzieren eignet sich der Rhythmus von 36/12 oder 20/4. Diese aber verlangen viel Disziplin und sollten nur über einen kürzeren Zeitraum durchgeführt werden. 

Intermittierendes Fasten unterstützt Sport

24 Stunden Rhythmus oder „The Fast Diet (5:2)“

Sie dürfen 24 Stunden essen und danach erfolgen 24 Stunden Fastenzeit.

„The Fast Diet“ bedeutet 5 Tage essen, 2 Tage fasten. Intermittierendes Fasten soll jedoch keine Plage oder Problem im Alltag hervorrufen. Entscheiden Sie für sich selbst, welche Form des Fastens für Sie am besten geeignet ist.

 

Die Vorteile von intermittierendem Fasten

Erhöht die Fettverbrennung

Der Körper startet die Fettverbrennung erst nach ca. 6-8 Stunden der letzten Mahlzeit. Dieses erreichen wir normalerweise erst nach der Nacht und das darauffolgende Frühstück unterbricht diesen Prozess erneut.

Senkt den Blutzuckerspiegel

Mit jeder aufgenommenen Mahlzeit wird die Bauchspeicheldrüse dazu angeregt, Insulin auszuschütten. Je öfter das passiert, desto weniger reagieren die Zellen auf die Wirkung des Insulins. Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen des Körpers transportiert wird und dort direkt zur Energiegewinnung verwendet werden kann. Die überschüssige Energie, die nicht benötigt wird, speichert der Körper als Fettdepots. Dauerhaft zu viel Insulin im Blut lässt die Zellen dem Hormon gegenüber unempfindlich werden. Fachleute sprechen daher auch von einer Insulinresistenz, einer Vorstufe von Diabetes.

Positive Wirkung auf das Nervensystem

Die geringeren Blutzucker- und Insulinwerte während der Fastenperiode helfen dem Körper neurotrophe Faktoren auszuschütten. Sie kontrollieren die Qualität unserer Nervenzellen. Ohne diese neurotrophen Faktoren wären ebenso keine Reparaturvorgänge im Nervensystem möglich. Die Folge davon ist, dass das intermittierende Fasten den natürlichen Alterungsprozess der Zellen wesentlich verlangsamt.

Gesund abnehmen

Der Körper fängt durch das intermittierende Fasten an, die gespeicherten Fettdepots zur Energiegewinnung heranzuziehen. Das ist der Grund, warum das intermittierende Fasten ein sehr wirksames Hilfsmittel für die Fettverbrennung sein kann. Ebenso ist die Chance größer, in der begrenzten Zeit weniger Kalorien aufzunehmen. (Hierfür sollten Sie natürlich während der Nahrungsaufnahme nicht auf Fastfood zurückgreifen). Hier erfahren Sie mehr zum Thema Gesund Abnehmen.

Bewusster leben

Sie leben bewusster und disziplinierter. Außerdem lernen Sie vielen ungesunden Verführungen und Gelüsten zu widerstehen. Jede Mahlzeit wird bewusster und genüsslicher wahrgenommen und der Körper lernt wieder, echten Hunger von Appetit zu unterscheiden. 

Intermittierendes Fasten führt zu bewussterem Leben

 

Was sollen Sie beim intermittierenden Fasten nicht tun?

Es ist nicht sinnvoll, die Zeit während der Nahrungsaufnahme dafür zu nutzen, sich ausschließlich von Fast Food oder Süßigkeiten zu ernähren. Denn danach ist der Körper zuerst damit beschäftigt, die leeren Kalorien wie Zucker, Weißmehl und ungesunde Fette zu eliminieren und kann sich nicht – wie beabsichtigt, der Fettverbrennung widmen. Wichtig ist, die Nahrungsaufnahme trotzdem gesund und ausgewogen zu gestalten. Halten Sie sich an die Prinzipien des Clean Eating. Natürlich sind Ausnahmen erlaubt, die man auch genießen sollte!

Das intermittierende Fasten macht keinen Sinn, wenn in der Periode der Nahrungsaufnahme durchgehend gegessen wird, auch wenn Sie kein Hungergefühl verspüren. Das überlastet den Körper enorm. Hören Sie auf ihr Bauchgefühl!

Schwangere und untergewichtige Menschen sollten auf das intermittierende Fasten verzichten. Es besteht die Gefahr einer Unterversorgung an essentiellen Nährstoffen.

Legen Sie die Zeiträume des Fastens nicht länger als Ihnen gut tut! Wenn Sie die Zeiträume des Fastens zu lang wählen und in den Essphasen zu wenig Nahrung zu sich nehmen, laufen Sie Gefahr Ihrem Körper zu schaden, statt ihm etwas Gutes zu tun. Der Körper kann nicht ausschließlich von Luft und Liebe leben und benötigt ausreichend Nährstoffe, um gut zu funktionieren.

 

Wie halten Sie das Hungergefühl in den ersten Tagen aus?

Denken Sie positiv und bleiben Sie motiviert! Es ist ganz natürlich, dass es anfangs zu Entzugserscheinungen und Heißhungerattacken kommen kann. Denken Sie immer daran, dass Ihr Körper gerade Zeit hat sich zu erholen, zu reinigen und Fett zu verbrennen. Wir haben genügend Reserven um eine kleine Hungerperiode zu überstehen. Gehen Sie an die frische Luft, lenken Sie sich ab und trinken sie ein Glas Wasser mit Zitrone oder einen ungesüßten Kräutertee. Das hilft ein Hungergefühl zu überbrücken.

Während der Fastenphase sollten Sie nur Wasser, ungezuckerten Tee / Kaffee oder Gemüsebrühe zu sich nehmen. 

 

 

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